2023


Hallen-Landesmeisterschaften der U18 im SLZ vom 21. & 22.01.


Ambivalenter Höhepunkt

 

Am 21. und 22.01. stand für die U18 mit den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover bereits der zweite und letzte Teil der Hallen- „Saison“ an. Gemeldet waren dafür 4 Athletinnen der TuS, die nicht nur in Einzel-Disziplinen, sondern auch als 4x200m-Staffel an den Start gehen wollten.

 

Der Wettberger Auftakt für das Wochenende erfolgte durch Lara Scholl, die als einzige am Samstag aktiv war. Nachdem sie sich über das letzte Jahr hinweg im Weitsprung stetig gesteigert hatte, reichte ihre Bestleistung nun aus, um sich mit den besten Springerinnen aus Niedersachsen und Bremen zu messen. Obwohl Lara lediglich mit der zwölftbesten Vorleistung gemeldet war, wollte sie sich nicht von vornherein geschlagen geben, sondern vielmehr selbstbewusst die Rolle der Herausforderin einnehmen. Durch den dritten Sprung auf Platz 7 positioniert, zog sie dann auch in den anschließenden Endkampf ein, wo schließlich die Top 8-Platzierungen entschieden wurden. Mit einer weiteren Steigerung im sechsten Versuch (4,91m) kam Lara dann noch nahe an ihre eigene Bestweite heran und konnte sich über einen ausgezeichneten sechsten Platz freuen!

 

Von dem positiven Ergebnis beflügelt, durfte sie am Sonntag erneut den Wettkampftag eröffnen. Dieses Mal stand allerdings der 200m-Lauf auf dem Programm. Nachdem Lara im ersten Zeitlauf als Erste über die Ziellinie sprintete, landete sie auch in ihrer zweiten Disziplin weiter vorne, als es ihre ursprüngliche Meldeleistung hätte vermuten lassen. Das lag u.a. auch daran, dass sie eben diese persönliche Bestzeit um gut drei Zehntel verbesserte (28,24s), was ihr die nächste hervorragende Platzierung (7.) einbrachte!

Den anschließenden 60m-Hürdensprint hatten sich wiederum Theresa Tschirner und Angelina Oppermann vorgenommen. Da Angelina jedoch beim Aufwärmen umknickte, war der Wettkampf für sie leider schon vorbei, bevor er richtig begonnen hatte. In der Folge bedeutete das auch, dass die Staffel nicht laufen konnte und das Wochenende aus Wettberger Sicht früher als geplant vorbei war. Theresa hingegen absolvierte noch ihren Hürdensprint, überreizte den dort kaum vorhandenen Spielraum für Fehler allerdings, sodass sie hinter ihren Möglichkeiten zurückblieb (10,66s) und das Finale letztendlich ohne sie stattfand.

 

So verlief bzw. endete das Wochenende in äußerst verschiedenen Gefühlslagen. Dennoch überwiegt die Freude darüber, sich regelmäßig mit der bestmöglichen Konkurrenz – in Form von Landesmeisterschaftsteilnahmen – messen zu können, sodass dies allmählich zur „Gewohnheit“ wird. Für die U18 geht es nun bereits wieder zurück ins Aufbautraining, um sich ausgiebig auf die kommende Freiluft-Saison vorzubereiten.


BLT-Hallensportfest vom 15.01.


Lange Anreise zum Jahresauftakt

 

Gerade einmal zwei Wochen des neuen Jahres waren vergangen, da machte sich unsere U14 schon auf den Weg zum ersten Wettkampf. 14 Athletinnen und Athleten nahmen den langen Weg nach Bremen auf sich um erstmalig in der Leichtathletikhalle unter dem Bremer Weserstadion zu starten. Und die hatte einige Besonderheiten zu bieten. Der knappe Platz in der Halle und die damit verbundene Enge auf den Wegen sorgten nicht nur für die ein oder andere unübersichtliche Situation, sondern auch dafür, dass sich auf einem Läufer auf dem Gang warmgemacht werden musste. Doch diese Herausforderung meisterten alle mit Bravour.

 

Direkt zum Start stellten Emilia Cyrol (12,28s) und Ragnar Börke (13,24s) zwei Bestzeiten über die 60m-Hürden auf und verfehlten das Finale, das gar nicht eingeplant war, jeweils denkbar knapp um einen Platz.

 

Anschließend nahmen Theo Fuhrmann und Constantin Winnicki den Hochsprung in Angriff. Waren beide bis zur Höhe von 1,15m noch fehlerfrei, reichte es für 1,20m und eine damit verbundene Bestleistung dann nicht mehr.

Diese konnten hingegen Maja Bellair, Leona Bremer, Lotta Grund und Emilia aufstellen. Trotz des parallel stattfindenden Sprints und dem damit verbundenen zwischenzeitlichen Wechsel auf die Laufbahn zeigten die Mädels Nervenstärke und meisterten Höhen über die sie zuvor noch nicht gesprungen waren. Am Ende standen für Maja 1,15m, für Leona und Lotta 1,20m und für Emilia sogar eine Steigerung um 8cm auf 1,32m in der Ergebnisliste.

 

Der parallel stattfindende 60m-Sprint stellte für alle eine neue Herausforderung dar. Kannten die Jungs und Mädels der M/W12 bisher nur die 50m, waren die Älteren von draußen 75m gewöhnt. Dementsprechend schwer einzuordnen waren die ersprinteten Zeiten für Tilda Moldenhauer, Carolin Wytulany, Luisa Lehre, Maja, Leona, Emilia und Lotta. Insgesamt hielten sie aber in ihren Läufen gut mit, auch wenn es für eine Finalteilnahme nicht reichte.

Etwas anders sah das Bild bei den Jungs aus. Hier starteten Malte Hindersmann, Timur Özcan, Tim Knetsch, Linus Hegenberg, Ragnar, Theo und Constantin. Auch die 7 Jungs hielten gut mit. Für Constantin, Linus und Theo sprang dabei sogar eine Finalteilnahme raus. In diesem durften Linus und Constantin sich dann noch einmal direkt miteinander messen. Am Ende hatte Linus die Nase knapp vorne und landete auf einem geteilten 7.Platz direkt vor Constantin. Im Finale der jüngeren Jungen konnte Theo seine Vorlaufzeit sogar noch einmal steigern und landete schlussendlich als Dritter auf dem Podium.

 

Auch das Sprintfinale der Jungen fand parallel zu einer anderen Disziplin statt. Für ihre Endläufe unterbrachen Theo und Linus ihr Weitsprungfinale, das sie als Zweiter (Theo) und Siebter (Linus) beendeten. In diesem Finale waren sie aus Wettberger Sicht aber nicht alleine. Die Umstellung vom Absprung aus der Zone auf den Absprung vom Brett war für die meisten jüngeren Athlet*innen zwar ein Problem an diesem Tag, Tim sprang dennoch eine neue persönliche Bestleistung und landete schlussendlich auf Rang 5. Und damit war er nicht alleine. Timur konnte mit seinem Sprung auf 3,10m seine bisherige Bestleistung einstellen und Maja erreichte ebenfalls das Finale und wurde Sechste.

 

Am Ende des Tages können wir ein positives Fazit ziehen. Der Saisonstart ist mit einigen Bestleistungen und Finalteilnahmen gelungen. Gleichzeitig ist die Aufgabe für die nächsten Wochen klar: Sowohl im Hoch-, aber auch insbesondere im Weitsprung müssen die Anläufe bis zum Hallenwettkampf im SLZ noch stabiler werden.

 

Wir bedanken uns beim Bremer LT für die Organisation des Hallensportfestes und freuen uns bereits auf den nächsten Wettkampf!


1. SLZ-Hallensportfest in Hannover vom 07.01.


Gelungener Auftakt in das neue Jahr

 

Auch wenn 2023 gerade erst begonnen hatte, stand für die U16 & U18 am 07.01. bereits das erste Hallensportfest im SLZ an. Dabei ging es vor allem darum, die sehr kurze Hallensaison zu eröffnen und sich mit guten Leistungen für die kommenden Landesmeisterschaften zu qualifizieren.

 

Für Lara Scholl, Theresa Tschirner und Angelina Oppermann (alle U18) war es gleichzeitig der erste Hallenwettkampf seit drei Jahren, sodass die drei insbesondere über die kurzen (Hürden)sprint-Distanzen ohne aktuelle Bestwerte und konkrete Erwartungshaltung an den Start gingen. Ilaria Wilbertz (U18) und Linos Meiners (M15) hingegen hatten nach dem Hallenvergleichskampf im November ihren nächsten Wettkampf im SLZ vor der Brust.

Dementsprechend hatte Linos über die 60m Hürden schon eine Bestzeit stehen, die er gleich zu Beginn angreifen wollte. Obwohl die 1. Hürde dabei dran glauben musste, gelang ihm auch eine Verbesserung der eigenen Bestmarke um eine Zehntel (10,62s) und ein 4. Platz! Anschließend waren dann auch die Hürdensprinterinnen an der Reihe. Während Angelina nun zum ersten Mal in der U18 an den Start ging und daher mit neuen Abständen klarkommen musste, war Theresa diese bereits aus der vergangenen Freiluft-Saison gewohnt. So oder so schlugen sich die beiden in 10,44s (14.) bzw. 10,12s (10.) tapfer und kamen problemlos durch den aufgebauten Hürdenwald sowie über die folgende Ziellinie.

 

Nachdem die Hürden wieder aus dem Weg geräumt worden waren, ging es auch für Lara und Ilaria das erste Mal in den Startblock. Ihre 60m-Vorläufe absolvierten sie in 8,56s bzw. 8,80s und konnten sich damit jeweils für das B-Finale qualifizieren. Angelina wiederum sprintete nach 8,88s über die Ziellinie und war damit leider die Schnellste des Feldes, die nicht noch ein zweites Mal ran durfte. Im Finallauf blieb Lara dann geringfügig über ihrer Vorlaufzeit (8,61s; 11.), wohingegen Ilaria sich noch einmal steigern konnte und in 8,76s auf dem 15. Platz landete, womit sich beide in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes positionierten.

Kurz darauf verteilten sich ebenso viele Sportlerinnen - inklusive Angelina und Lara - auf den beiden Weitsprunganläufen. Während Angelina mit 4,37m einen guten Platz im Mittelfeld (17.) belegte und dadurch, wie viele andere auch, lediglich drei Versuche hatte, kam Lara direkt gut rein und in den Endkampf. Dort gelang ihr im sechsten Sprung sogar noch eine Steigerung ihrer persönlichen Bestweite (4,97m), die ihr nicht nur einen starken sechsten Platz, sondern letztendlich auch die Qualifikation für die Landesmeisterschaften einbrachte!

 

Zeitgleich war Linos über die 60m-Distanz ähnlich erfolgreich unterwegs. Trotz eines etwas verschlafenen Starts im Vorlauf, qualifizierte er sich als viertschnellster (8,16s) erfolgreich für das Finale. Dort wurde es nochmal etwas schneller (8,11s), woraus als schnellster Niedersachse letztendlich ein herausragender 2. Platz resultierte! Außerdem unterbot Linos damit den Q-Wert für die Landesmeisterschaften, sodass er ebenda nun einen Startplatz sicher hat.

In der Folge wurden die Laufdistanzen dann etwas länger. Ilaria und Theresa hatten sich nämlich noch eine Runde auf der Laufbahn (200m) vorgenommen. Erstere gestaltete ihre 200m-Premiere in 29,54s (16. von 30) positiv, wohingegen Theresa aufgrund von Bahnübertretungen in der Kurve disqualifiziert wurde. Mit dem schon bald folgenden und abschließenden 800m-Lauf hatte sie jedoch auch noch ein ordentliches Programm vor sich. Von einem kleinen Zwischenspurt in der dritten Runde getragen, kam Theresa als 8. nur unweit ihrer Bestzeit ins Ziel (2:44,71min) und hatte damit einen zufriedenstellenden Abschluss.

 

Nach diesem gelungenen Einstieg in die Hallensaison liegt der Fokus inklusive einer gewissen Portion Vorfreude nun auf den nahenden Landesmeisterschaften.